Übersichtsplan Gemeinde Oberwil 1945 (StABL)

Östlich des Flurnamen „Geissacker“ beim Punkt 303 befindet sich die ehemalige „Dennerkreuzung“ bzw. der Postplatz. Ganz links auf der Karte sehen wir den Schwanenplatz.

Planungsskizze aus der Ortskernplanung von 1964

Wie sich die Hauptstrasse entwickeln sollte, zeigt diese Planungsskizze aus der Ortskernplanung von 1964!

Der Gemeinderat schreibt:
„Die Lage der Bauernhöfe im Kerngebiet ist betrieblich nicht mehr tragbar, weil sie vom zugehörigen Kulturland durch breite Wohngürtel getrennt wurden. Viele dieser Höfe sind zudem durch Kulturlandverluste funktionsunfähig geworden. Die starke Zunahme der Motorisierung bringt es mit sich, dass ohne grosszügige Disposition namentlich das Parkierungsproblem im Ortskern mit der Zeit nicht mehr gemeistert werden kann“.

Als Planungsmassnahmen schreibt er weiter:
„Vom Standpunkt des Heimatschutzes aus erhaltenswert erweisen sich dabei eigentlich nur zwei (!) Liegenschaften: das heutige und das ehemalige Pfarrhaus. Ihr Weiterbestand soll gesichert werden. Weniger zufolge baukünstlerischer Qualitäten als vielmehr wegen ihrer städtebaulichen Bedeutung ist ferner die katholische Kirche in die Gesamtkonzeption einzubeziehen“.

Erfreulicherweise sind nicht nur das neue (an der Bielstrasse) und das alte Pfarrhaus („Härighuus“ an der Kirchgasse 5) erhalten geblieben, aber viele Bauernhäuser und Gasthöfe mussten dem Ausbau der Dorfstrasse oder Neubauten weichen.